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Historie
Bevor Astheim im Jahr 1803 hessisch wurde, war es um
die Mitte des 9. Jahrhunderts zum Fiskus Trebur
gehörig. Im 11. Jahrhundert war es teilweise im
Besitz des Bistums Speyer, dessen Besitzrechte 1099
an das Bistum Worms übergingen. 1571 besaßen das
Erzbistum Mainz und die Landgrafschaft Hessen durch
den Erwerb von verschiedenen Territorialherren
Astheim je zur Hälfte. Im Jahr 1579 lagen alles
Hoheitsrechte und damit die uneingeschränkte
Dorfherrschaft bei Mainz.
Kirche
Die katholisch Kirche, Sankt Petrus in Ketten ist
eine Sehenswürdigkeit in Astheim. Obwohl nicht
urkundlich festgestellt besteht das Gotteshaus seit
dem 13. Jahrhundert. Die Kirche wurde im Jahre 1651
erstmalig erwähnt, als sie durch ein Hochwasser
zerstört wurde. Mit dem barocken Hochaltar, einer
vergoldeten Monstranz aus dem Jahr 1753 und einem
Speisekelche sowie einer wertvollen Dreymann-Orgel
aus dem 19. Jahrhundert verfügt die Kirche über
seltene Kostbarkeiten von kunsthistorischen Wert.
Des weiteren befindet sich in Astheim
die evangelische
Martin-Luther-Kirche.
Sammlung Eugen Schenkel
In Astheim befindet sich die von dem örtlichen
Beauftragten des Landesamtes für Denkmalpflege
Hessen, Eugen Schenkel begründete Sammlung
archäologischer Fundstücke. Am 16. März 2006 wird
die
Eugen-Schenkel-Stiftung
gegründet, die eine Sammlung von Fundstücken von der
Altsteinzeit bis in die Neuzeit aus dem gesamten
Gebiet der Gemeinde Trebur enthält.
Sport und Freizeit
Astheim verfügt über einen Sportplatz mit Kunstrasen
und Flutlichtanlage sowie einem angegliederten
Kleinspielfeld. Darüber hinaus existiert eine
gemeindeeigene Mehrzwecksporthalle sowie der
Tennisplatz des VfH Astheim. |





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