Der
seit vielen Jahren in Trebur lebende Historiker
Dr. Friedrich Karl Azzola hat eine Vielzahl von
wissenschaftlichen Artikeln über die Region verfasst. Eine
kleine Auswahl an historischen Abhandlungen können
sie hier finden.
Friedrich Karl Azzola wurde
im Dezember 1931 in Rumänien geboren. Seine Eltern, Siebenbürger
Sachsen mit lutherischem Bekenntnis, waren Besitzer eines
Unternehmen der Holzwirtschaft. Nach dem Zusammenbruch Rumäniens
im September 1944, konnte sich die Familie Azzola, unter
Zurücklassung aller ihrer Besitztümer, nur durch die Flucht nach
Deutschland vor der drohenden Deportation retten. Was das für
einen zwölf Jährigen Jungen bedeutet, seine Heimat, seine
Freunde verlassen zu müssen, um in ein Land, das sich damals in
der schlimmsten Phase des zweiten Weltkriegs befand zu flüchten,
kann sich jeder denken. Stationen in Deutschland auf seinem Weg,
der schließlich in Trebur endet, waren unter anderem die Stadt
Marburg. Hier besuchte er das Realgymnasium, das er aber nach
der Währungsreform mit dem Abschluss der mittleren Reife
verlassen musste. Nach seinen Lehrjahren in einem
Holzverarbeitenden Betrieb, machte er seine Prüfung als
„Sägewerker“. Im Oktober 1954 bestand er das externe Abitur in
Frankfurt am Main. Das anschließende Studium der Chemie an der
Uni Gießen schloss er mit dem Diplom ab.
An der TH in Darmstadt wurde
Friedrich Karl Azzola 1965 mit Ausarbeitungen zu
elektronenmikroskopischen Untersuchungen zur Morphologie und
Topochemie von Buchenholz und Buchen-Zellstoffen dann zum Doktor
promoviert. 1970 trat er in die Staatliche Ingenieurschule für
Maschienenwesen in Rüsselsheim ein und lehrte dort Chemie und
Werkstoffkunde für angehende Ingenieure. Nach der Überleitung
der Ingenieurschule in der Fachhochschule Wiesbaden wurde Dr.
Friedrich Karl Azzola zum Professor ernannt. An der
Fachhochschule lehrte er bis zu seinem altersbedingtem
Ausscheiden 1997.
Prof. Dr. Friedrich Karl Azzola
wird mit dem Bürgerpreis 2009 der Gemeinde Trebur
ausgezeichnet.
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Ausstellung
Werkzeuge des holzverarbeitenden Handwerkes
im Treburer Museum - Über die Felgenschablonen
in der derzeitigen Ausstellung zu Werkzeugen
der holzverarbei-tenden Handwerke im
Treburer Museum und ihre Geschichte:
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Belege zur
800jährigen Geschichte eines
historischen Werkzeugs: |
Eine Heep/Schnitthappe
des Jahrs 1939 in Treburer Privatbesitz
In der zur Zeit noch
laufenden Ausstellung zu Werkzeugen der
holzverarbeitenden Handwerke im Treburer
Museum wird auch eine Heep/Schnitthappe aus
Treburer Privatbesitz gezeigt. Zu diesem:::
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Ein Güterstein des
Mainzer Kartäuserklosters ... |
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aus der Gemarkung Geinsheims
In
Geinsheim im Kreis
Groß-Gerau, heute TreburGeinsheim, verwahrt eine
heimatkundlich sehr interessierte Familie auf ihrem
Anwesen ein über dem Erdboden 43 cm hohes, 22 cm
breites und 17 cm dickes, wohl aus einem Sandstein
gehauenes Denkmal, ...
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Ein verschollener
Güterstein des Zisterzienserinnenklosters ... |
Mariacron in der Gemarkung Hessenaue
Das nahe
Oppenheim gelegene ehemalige
Zisterzienserinnenkloster Mariacron war in
zahlreichen Ortschaften und Gemarkungen, darunter
auch in der Gemarkung Geinsheim, begütert!.
Allerdings wurde die Geinsheimer Flur "Auf Marienkron"
der Gemarkung der im
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Ein Scheibenkreuz
als Christussymbol in der Geinsheimer Kirche |
Das Scheibenkreuz, den viergeteilten Kreis, kann
man sich am einfachsten als ein vierspeichiges Rad
vorstellen. Zahlreichen Scheibenkreuzen begegnet man
als Komponenten skandinavischer Felszeichnungen, die
in lange zurück-liegender, vorchristlicher Zeit
entstanden
...
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Absetzung des
Kaisers Karl III. der Dicke in Tribur |
Die
Absetzung des Kaisers Karl III. der Dicke in Tribur
im November 887
Vor 1120 Jahren, im November des Jahres 887
wurde der damalige karolingische Kaiser Karl III.,
den man auch den Dicken nannte, anläßlich einer
Reichsversammlung in Tribur abgesetzt. Nur wenige
Wochen danach...
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Kreuzemailfibel
aus dem 9. Jahrhundert |
Die
von Eugen Schenkel in der Astheimer Flur „Am
Brückenweg“ gefundene Kreuzemailfibel des 9.
Jahrhunderts
Die Astheimer
Kreuzemailfibel in der Sammlung Schenkel (Abb. 1)
wurde im Jahr 1966 bei Kanalarbeiten gefunden. Wie
die Abbildung 1 zeigt, weist die Fibel einen
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Religiöse Hauszeichen
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Das religiöse Hauszeichen über der Türe des barocken
Wohnhauses vom Gut Oberau in den Treburer Auen von
1728
Aus dem Sturz des in Sandstein gehauenen
profilierten Gewändes des barocken Wohnhauses vom
Gut Oberau in den Treburer Auen tritt eine
rechteckige Fläche
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Eine Brunnenfassung von
1531 in Trebur |
Im
Treburer Anwesen Krummgasse 7 wird der Rest einer
aus Buntsandstein gehauenen Brunnenfassung verwahrt,
der nicht nur datiert ist sondern auch eine in
gotischen Minuskeln gehauene Inschrift trägt. Wie
das hier beigegebene Bild zeigt, ist der Stein
profiliert.
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Die Inschrift am Haus
Nauheimer Straße 7 von 1613 in Trebur |
Am
Haus Nauheimer Straße 7 trägt der Schwellenbalken
zum Obergeschoß des nördlichen, der Straße
zugewandten Giebels die folgende, in Kapitalis
gekerbte und mit weißer Farbe nachgezogene
sechszeilige Spruchinschrift, worin etliche
Buchstaben als Ligaturen miteinander...
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